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Geschichte der
Rasse
1973
- Prof. Bonatti teilt Dr. Paolo Breber die Existenz
eines Doggenartigen Hundes in Apulien mit.
1975
- 1.Wurf dank Dr. Breber, Mutter - Mira, Vater - Aliot
(7 Welpen u.a. DAUNO und BRINA)
- auf Initiative von Prof. Bonatti wird die Rasse von
der U.C.I. (eventuell: Italienischer Hundeverband
- Anmerkung der Übersetzerin) unter dem Namen Dogo di
Puglia (Apulische Dogge) anerkannt,
1976
auch auf internationaler Ebene
1978
- erneuter Wurf dank Dr. Breber, Mutter - Brina, Vater -
Picciut (10 Welpen u.a. TIPSI )
1979
- "I nostri cani" ("Unsere Hunde") veröffentlicht einen
Artikel von Paolo Breber über den Cane Corso - Dr.
Grandolfi nimmt zum Thema Cane Corso Kontakt mit Dr.
Breber auf
1980
-Umzug von drei Breber-Hunden mit Tipsi, Brina und Dauno
- nach Mantua zum Zwinger von F.lli Malavasi
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Basir |
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1980
-Wurf mit Mutter Tipsi und Vater Dauno, zweimal - (18
Welpen u.a. Alke, Aliot Basir, Bulan, Babak, Berzerillo)
Basir
1983
-im Oktober wird die S.A.C.C. ( Societa Amatori Cane
Corso ) gegründet, zu den Gründungsmitgliedern gehören
Gandolfi, Breber; Sereni und Casolino
1984
-in Catenaso (BO) werden etwa zehn Cane Corso
inoffiziell von den Richtern Morsiani, Perricone und
Bonetti überprüft.
1985
- in Mantua offizieller Kontakt mit ENCI (italienischer
Hundezüchterverband ) die Richter Barbati, Mentasti,
Morsiani, Quadri, Perricone, Vandoni und Ventura nehmen
an einem Treffen teil ,vorgestellt werden ca. 20 Hunde
1986/87
-Es werden in das Zuchtbuch der S.A.C.C. mehr als
zwanzig neue Hunde von gut 11 verschiedenen Blutlinien
eingetragen, bzw. vermutet man es ( aus Dokumenten der
S.A.C.C ersichtlich ).
- Dr. Morsiani prüft und vermißt so viele Exemplare wie
möglich, um ein Standard zu erstellen.
1987
-Der Anerkennungsausschuß und der Leitungsrat von ENCI
bestätigen das Standard
- Projekt der S.A.C.C.
1988
-ENCI entscheidet, im Rahmen von drei Ausstellungen
(Mailand, Florenz, Bari) ca. fünfzig Cane Corso einem
experimentellen Bewertungsverfahren zu unterziehen.
Richter sind Vandoni, Perricone, Morsiani.
-ENCI richtet ein offenes Buch ein, in das Hunde, die
dem Standard entsprechen, eingetragen werden.
Das
Procedere sieht vor:
a) Eintragung von Hunden, die das Typen
- Zertifikat erhalten haben, das von 2 Richtern
ausgestellt worden ist, die von ENCI im Rahmen einer
Ausstellung oder eines offiziellen Treffens vergeben
worden sind
b) amtliche
Eintragung von Welpen, die aus der Verpaarung von zwei
zertifizierten Hunden hervorgegangen sind.
c) Letzte
Beurteilung für Hunde laut Punkt B, ob bei Vollendung
des ersten Lebensjahres die Eigenschaften der
Typisierung der Eltern der Einschreibung entsprechend
erhalten geblieben sind.
Teil C des
Programms ist nie angewandt worden.
1989
-Treffen zum Offenen Buch in Mantua und Foggia,
Kommission besteht aus Barbati, Dagra und Quadri,
Richter Morsiani und Perricone, ca. 70 eingetragene
Hunde werden besprochen.
1990
- Treffen zum Offenen Buch in Mantua und Ostuni
(Brindisi) , weitere ca. 70 Corsi werden eingetragen
- am 16./17.
Juni bestätigt die 1. Nationaltagung in Civitella
Alfadena die Eintagungen dieses Treffens. Veröffentlicht
wird von der Orsa srl:
- Vito
Indiveri, Züchter, auf S. 30: ".... ich bin in der Lage
zu bestätigen, daß der gemeinsame Punkt für alle zu
dieser Rasse gehörenden Hunde in der leichten Konvergenz
und in der geringen Prognathie besteht".
- Scimon
Goldman, Tierarzt, S. 67: "Die Vermessungen wurden in
Mailand, Florenz und Bari durchgeführt, von den Richtern
Morsiani, Perricone und Vandoni. Außerdem sind weitere
Hunde, sowohl private als auch Zuchthunde, vermessen
worden. Es wurden ausschließlich Daten von Hunden, die
über 1,5 Jahre alt sind, in Betracht gezogen (d. h.,
nach vollständigem Skelettaufbau)Ê in das Offene Buch
ENCI eingetragen, insgesamt 24 Hunde ; 13 männliche und
11 weibliche. Ich möchte hinzufügen, daß auch der Autor
des Vorschlags (des Standards) aktiv zu einer solchen
Untersuchung beigetragen hat ." S. 69: Die Mehrheit der
Kennziffern, Bezüge und Erkenntnisse stimmt mit den von
Dr. Morsiani erfaßten überein. Dennoch sind einige, auch
beträchtliche, Unterschiede in den folgenden Parametern
aufgetreten..... Auslassung....
- Die Höhe
des mittleren Widerist sowohl bei Männchen als auch bei
Weibchen ist höher als die maximale, die vom
provisorischen Standard erlaubt ist.
- Die
Gesichtsschädelachsen sind bei vielen Tieren parallel,
nicht konvergent, wie im Standard angegeben; eine
leichte Konvergenz wurde nur bei einigen Hunden
festgestellt.
- Etwa die
Hälfte der untersuchten Hunde hat Zangenzahnverschluß,
nur jene, die Prognathie haben, weisen umgekehrten
Scherenverschluß auf. "
- Umberto
Leone, Züchter, S. 79: " Der Cane Corso muß zwar einen
großen Kopf und langen Hals haben, aber die Schnauze
darf nicht zu platt und nicht zu prognathisch sein,
sonst entspricht er nicht dem Typ.. Das Fell ist kurz
und grob; er hat nicht das feine Fell und die dünne Haut
des Boxers".
- Tomasso
Ruggieri, Züchter, S. 103 " Ich fordere die
Entscheidungsträger auf, alles im Interesse aller noch
einmal durchzusehen oder zumindest einen großen Teil der
Besitzer von Corsi älteren Datums. Man kann sich nicht
nur an das halten, was von einigen vorgeschlagen worden
ist, wenn man keine unumkehrbaren Schäden verursachen
will. Zum Beispiel akzeptiert dieser Standard die
Prognathie, die meiner Meinung nach nie beim Cane Corso
existiert hat, sondern die sich in den letzten Jahren
herausgebildet hat; wahrscheinlich Ergebnis von
Kreuzungen, wie ich es auch bei einigen neuen Züchtern
feststellen konnte, die zur Verbesserung der Rasse Corsi
mit Boxern oder anderen Hunden gedeckt haben. Dieses
System führt sofort zu Ergebnissen, die denen, die wir
suchen, sehr ähneln, bringt aber keine typischen Cane
Corso hervor. Die Prognathie müßte meiner Meinung nach
jedenfalls sehr gering sein...."
- Fernando
Casolino, Leiter der SACC , S. 11: " Ich erinnere und
bezeuge: Die Cane Corso, die ich kenne, waren immer
leicht prognathisch und hatten konvergierende
Gesichtsschädelachsen."
-
Vorstellung der Rasse im Rahmen der Europäischen
Ausstellung in Verona: Zu diesem Anlaß verteilte die
SACC eine Schrift mit dem Titel: "CANE CORSOÊ
Zusammenfassung der morphologischen Eigenschaften". In
dieser Schrift wurde eigenmächtig eine Änderung zum
offiziellen Standard vorgenommen, auf S. 1 ist bei der
Beschreibung der Schnauze (Schlußteil) zu lesen: "Gebiß
leicht prognathisch (toleriert Zange und Schere)
. Diese
Inhaltsangabe (Anlage 2.1) wird nochmals vorgeschlagen
in einigen Monographien über die Rasse, die in der
Fachpresse Cani di razza (Rassehunde) und Olympia im
Dezember 1994 (Anl. 2.2) erschienen sind, ebenso in
"Work dogs" im März 1995 (Anl. 2.3), was nicht wenig
Verwirrung stiftete.
1991/92
- Zusammenkünfte zum Offenen Buch in Morciano di Romagna
und Empoli. Es wird der ENCI (Ente Nazionale dei Cani
d'Italia ? - Nationalamt der Hunde Italiens ?
- Vermutung
der Übersetzerin) vorgestellt; Antrag zur offiziellen
Anerkennung der Rasse.
1993
- Vom Verlagshaus De Vecchi editore wird das Buch "Il
Cane Corso" herausgegeben. Autoren sind der
Vizepräsident der SACC, Giuseppe Chiecchi, und der
spätere Vizepräsident Giorgio Gualtieri, auf S. 42
schreibt das Standardwerk zum Kiefer: ".... Die
Schneidezähne des Unterkiefers überragen die
entsprechenden des Oberkiefers nur um 0,5 cm" (Anlage
2.4). Einige Seiten zuvor, S. 34, Abschnitt " Die Zähne
und das Alter des Hundes" ist zu lesen: " beim Cane
Corso ist die Prognathie eine toleriertes Merkmal...."
(Anl. 2.5) Diese Bestätigungen haben viel Verwirrung
gestiftet, weil das fragliche Buch zu einer
auflagenstarken Serie gehört und vier Jahre lang das
einzige über die Rasse war.
1994
-20. Januar- Anerkennung der Rasse. Die SACC teilt den
Mitgliedern mit, das Einschreibungszertifikat des
Offenen Buchs an ENCI zu senden, um es durch das
LIR-Zertifikat zu ersetzen. Auf diese Weise werden die
Hunde unter Punkt 2 in das LIR eingetragen, die nach dem
ersten Lebensjahr noch einmal untersucht werden sollten.
- Mit der
Anerkennung ermächtigt ENCI automatisch (ohne Prüfung)
eine beachtliche Anzahl Richter (Allrounder und
ermächtigt für die Gruppe 2). Dieses Vorgehen erweist
sich als sträflich für die Rasse, da keiner dieser
Zuchtrichter Züchter ist. Es ist hervorzuheben, daß sich
nur einige mit Studien der Rasse und ihrem Standard
beschäftigt haben. Sinnbildlich, was während der
Internationalen Ausstellung in Genua im November 1997
vorgefallen ist (nach fast vier Jahren der Anerkennung),
als ein ermächtigter Allround-Richter bei einem
männlichen Corso eine übermäßige Prognathie als Defekt
einstufte. Der fragliche Hund heißt Lothar (Eigentümer
RA Riccardo Dellipiane aus Genua), hat eine Prognathie
von 4 mm, des im Rassestandard festgelegten Wertes.
- im Sommer,
im Laufe der National-Ausstellung in Pisa, weigert sich
Richter Antonio Di Lorenzo die Corsi zu bewerten und
bezeichnet sie als "diese Bastarde"
1995
-Die SACC führt eine nationale Meisterschaft ohne jede
offizielle Bedeutung durch. Ihr Ziel besteht darin, die
Teilnahme von Corsi zu fördern, sie in der
Öffentlichkeit bekannt zu machen und den Richtern zu
ermöglichen, sich "ein Bild zu machen". Diese
Veranstaltung ist gekoppelt mit einer massiven
Werbekampagne mit Mitteilungen in der gesamten
Fachpresse über die Ergebnisse der genannten
Meisterschaft, außerdem werden die am Kauf von Welpen
Interessierten wärmstens darauf hingewiesen, die
Ergebnisse dieser Meisterschaft zu verfolgen. Der Wert
dieser Veranstaltung kann wie folgt zusammengefaßt
werden: Die männlichen Hunde Griso del Murgese und
David, die sich auf den ersten beiden Rängen der freien
Klassifizierung platziert haben und immerhin Sieger von
nationalen und internationalen Ausstellungen sind, die
an die SACC-Meisterschaften gekoppelt sind, haben den
Titel bei der italienischen Meisterschaft nicht
errungen.
1996
- Am 02.05.96 erkennt ENCI die SACC als spezialisierten
Rassehundeclub an.
- In den
Pressemitteilungen über die Ergebnisse der Meisterschaft
werden klassifizierte Hunden als Zuchthunde, die sich
von den anderen unterscheiden, anerkannt und damit in
das Verzeichnis eingetragen. Der zu dieser Zeit
amtierende Vorstand der SACC Renzo Carosio schickt dazu
ein Telegramm.
- Es erfolgt
ein Boykott der Meisterklasse (zu der hauptsächlich
unbedeutende Hunde gehören), ihre Ergebnisse werden
nicht mehr erwähnt. Auch diese Tatsache wird gegenüber
der SACC beanstandet und ist Anlaß zu einer verspäteten
Richtigstellung in der Presse.
- In Arese
erfolgt am 22. Mai die Vorstellung der Rasse auf
höchster Ebene der F.C.I.
- im Oktober
Ausschluß des Vorstands Renzo Carosio aus der ENCI
aufgrund von Unregelmäßigkeiten bei der Leitung und
Verwaltung der Spezialvereinigung SACC
- November:
offizielle internationale Anerkennung der Rasse
- Es wird
für den Cane Corso das CAL 1 eingerichtet. Die
Meistertitel können errungen werden von Hunden, die im
Besitz des CAL 1 sind, die die Untersuchung der
Hüftdisplacie bestanden haben (A, B, C)
- Das
Verlagshaus Mursia veröffentlicht das Buch "Der Cane
Corso - Ursprünge und Perspektiven der italischen
Dogge", Autoren sind der Präsident der SACC, Dr. Stefano
Gandolfi und Prof. Fernando Casolino. Im genannten Buch
ist im Kommentar zum Standard (zu dem den Autoren
zufolge auch Dr. Morsiani beigetragen hat) auf S. 98 zu
lesen: " Das Maß von 5 mm Vorbiß ist ein optimaler
Durchschnittswert. Der Zangenverschluß, die oberen
Schneidezähne stellen sich über die unteren
Schneidezähne oder ein Überstehen von max.10 mm der
Schneidezähne des Unterkiefers über die des Oberkiefers
werden toleriert." (Anl. 2.6). Im selben Buch auf S.
137, Kapitel Einführung in die Dressur ist zu lesen: "Ê
Es ist ein Wachhund, der mit seinem dumpfen Bellen auf
sich aufmerksam macht, sich aber nicht zeigt. Er wartet
darauf, daß der Eindringling die Grenzen des Eigentums
überschreitet, um ihn überraschend zu fassen, indem er
plötzlich neben ihm auftaucht und unerwartet, wie ein
Schatten in der Nacht, Unannehmlichkeiten bereitet."
(Anl. 2.7.) Dieses Buch ist von der SACC allen Richtern
der Gruppe 2 zur Begutachtung geschickt worden.
1997
- Mit der Anerkennung als Spezialgesellschaft
organisiert die SACC das erste Hundezüchtertreffen, bei
der sie sich der Rasse, "zuwendet". Die Boxer-Corsi
erzielen die besten Ergebnisse. Es ist eine gravierende
Wandlung in der Zuchtrichtung und der Rassenselektion,
die schon in den Vorjahren zutage trat.
- Februar:
Die SACCorganisiert ein züchterisch - wissenschaftliches
Seminar in Bagnara Romagna in der Stiftung Morsiani.
Redner waren die Richter Vandoni, Bonetti, Giorgio,
Imbimbo, denen sich drei interessierte Mitglieder der
Abteilung Dressur angeschlossen haben, die bei diesem
Treffen die größte Bedeutung hatte. In diesem Kontext
wird auf die übereinstimmenden und inhaltlich
einvernehmlichen Vorträge zu den behandelten
Problemstellungen Standard, Selektion und Genetik
verwiesen. Einige Beobachtungen der Vortragenden: Dr.
Vandoni:" Die Statur (Gestalt) tendiert dazu, uns nach
oben zu entgleiten", "der Verlauf der Kopfachsen, die in
unserem Fall gut sichtbar konvergent sein müssen...".
Oft angetroffen... übermäßige Hypertrophie der
Kaumuskeln: Die übermäßige Hervorhebung des
Scherenverschlusses oder des Zangenverschlusses scheint
mir übertrieben. Ich sage, daß ich angesichts gefälliger
quadratischer Formen der Schnauze und korrekten Verlaufs
der Achsen aus Vernunftsgründen einen nicht perfekten
Verschluß nicht bestrafen kann." Dr. Benetti: "
Durchgehende Prognathie von ca. 0,5 cm ist eine
Typeigenschaft, die aber diese Grenze nicht
überschreiten darf:"
1998
- Es wird die AICC , Associazione Italiana Cane Corso,
gegründet. Die SACC setzt durch Organisation von
Wettkämpfen und Hundeliebhabertreffen die nat.
Meisterschaften fort. Im Juni 1998 organisiert die AICC
in Rom ihr erstes Treffen mit 103 Corsi, eingetragener
Rekord für die Rasse. Die SACC ist Gegenstand von
Inspektionen, ENCI ernennt einen Kommissar. Die AICC
entsendet im Rahmen der Zusammenarbeit mit der CCCN,
Cane Corso Club Nederland, eine Delegation, bestehend
aus 2 Vizepräsidenten, zum Jahrestreffen nach Utrecht,
das von ihnen beurteilt wird.
1999
- Im Juni organisiert die AICC einen Runden Tisch zum
Thema Hüftgelenskdisplacie, eine Foto-Ausstellung und
ein Rasse-Treffen in Rom mit 76 Einschreibungen.- Im
Juli wird der SACC die Anerkennung als
Spezial-Rassegesellschaft entzogen.
- Die AICC
nimmt die Beziehungen der Zusammenarbeit mit der
bedeutendsten Vereinigung der Vereinigten Staaten von
Amerika, der ICCF - International Cane Corso Federation
auf. Zu den diskutierten Problemen gehört die
Unterschiedlichkeit beider Standards. Der Präsident der
ICCF erklärt in einem Schreiben; wenn die SACC der
offizielle Club des Cane Corso bleiben sollte, wird er
weiterhin seinen eigenen Weg gehen. (Anh. 2.8)
- im August
bittet der CCCN den Vizepräsidenten der AICC, Renzo
Carosio, das Jahrestreffen zu beurteilen.Ê Die
Beurteilungen werde einem großen Publikum vorgestellt,
das Treffen findet hat auch in der Tagespresse Resonanz.
(Utrechts Nieuwsblad).
- Im Oktober
fand ein Seminar der AICC in Pisa statt. Thema: Die
Genetik in der Selektion der Rasse - Referent Dr.
Massimo Croce und Elemente der Vererbung - Referent
Richter der ENCI Paolo Bastanini.
2000
- im Februar erklärt ENCI die Kollektivmitgliedschaft
der SACC in der ENCI ebenfalls für aufgehoben
- im März
modifiziert ICCF nach den Kontakten mit AICC den
Rassestandard und nähert ihn dem der FCI an (beide Typen
sind kompatibel).
- im Juni
begibt sich eine Delegation der AICC nach Washington,
auf Einladung der ICCF und anläßlich des Cherry Blosson,
die wichtigste Veranstaltung der ARBA - America Rare
Breed Association. Während des Galabanketts wird dem
Präsidenten der AICC, Renzo Carosino, ein
Anerkennungsdokument für sein Wirken zugunsten der Rasse
überreicht.
- während
der Weltaustellung im Juni in Mailand verstoßen
Vertreter der SACC gegen alle geltenden Regeln und
nehmen eine Prämierung im Ring der Corsi während der
Weltausstellung in Mailand vor.
- im Juli
fordert ENCI eine Aktualisierung der von der AICC
vorgestellten Dokumentation zur Erstellung des
Anerkennungsantrags und teilt mit, daß der Leitungsrat
zu der Festlegung gelangt ist, die AICC als
Kollektivmitglied anzuerkennen.
- im August
wird der Präsident der AICC das dritte Mal in Folge
gebeten, das von CCCN organisierte Jahrestreffen in
Holland zu besuchen (einziger Rasseclub im Rahmen der
F.C.I.)
- im
September fördert die AICC ein Treffen zwischen dem
Präsidenten der ICCF; Mr. M. Ertaskiran, und dem Leiter
von ENCI, Herrn G. Giani, im Laufe des offiziellen
Besuchs der Delegation der ICCF in Italien, zum Thema:
Situation des Cane Corso in Amerika und die Probleme der
Zertifizierung der Corsi, die in jenem Land geboren
sind. (allgemeines Problem weiterer italienischer
Rassen). Die englische Zeitschrift "Our dogs"
veröffentlicht die Forschung der AICC über die Corsi in
Medioevo in Sabina.
- Die AICC teilt mit, daß sie über eine eigene
zweisprachige Website im Internet verfügt.
www.canecorsoitaliano.com
- im Oktober
Treffen der AICC in Pisa. Während der Veranstaltung
werden etwa zehn Corsi (keine ausgewählten) einer
Untersuchung des Typs TAN-Test natürliche Anlagen -
unterzogen, um die Neigung der Tiere zur Arbeit mit dem
Vieh festzustellen. Die Ergebnisse sind den Erwartungen
gegenüber ermutigend. Am Treffen nehmen teil der
Präsident des CCCN Eric De Vries und der Präsident der
ICCF Michael Ertaskiran.
- im Oktober
wird der Präsident der AICC, Renzo Carosio, gebeten, die
Ausstellung ARBA in New Jersey zu beurteilen. Er ist
Referent eines Seminars über die Rasse, an dem die
amerikanischen Top Breeder, ein Dutzend Richter der ARBA
und der Direktor des America Kennel Club (A.K.C.)
teilnehmen.
- Die ENCI -
Zeitschrift "I nostri cani" veröffentlicht einen Artikel
über die Forschung der AICC in Montopoli di Sabina.
- im
November organisiert ENCI ein Treffen zur Rasse des Cane
Corso. Bei dieser Gelegenheit stellt die SACC ihr neues
Zuchtprogramm vor.
- Die AICC
teilt die Vervollständigung des Studiums der Rasse mit,
daß vom Präsidenten durchgeführt worden ist. Es enthält
einen umfangreichen Bericht über die Rasse mit
Vorschlägen zur Revision des Standards und ein
zootechnisches Programm zur Zucht und Selektion.
Der Leser
dieser Seite wird sich sicherlich die Frage stellen, wo
steht die Cane Corso Zucht 2001. Die Ausführungen von
Renzo Carosio sprechen eine deutliche Sprache.
Die
kommerzielle Vermarktung der Rasse in Italien hat den
Gedanken an eine planmäßige Zucht in den Hintergrund
treten lassen. Es entstanden viele große "Zuchtanlagen"
mit unzähligen Hunden. Lasche Zuchtbestimmungen
ermöglichten die Zucht mit fast jedem Cane Corso. So war
es nur eine Frage der Zeit, bis man mit diesen Konzept
scheitert.
Mit der
Gründung der AICC hat man die Unstimmigkeiten im SACC
beendet.
Eine
Neuausrichtung im Club und Zuchtgeschehen wird der Cane
Corso Zucht hoffentlich neue Impulse verleihen.
Betrachtet man sich den Cane Corso in Deutschland und
den Nachbarländern findet man den italienischen Cane
Corso wieder. Wenigen Spitzenhunden steht eine Vielzahl
mittelmäßiger Hunde gegenüber. Die Probleme liegen dabei
in Abweichungen vom Rassestandart oder in
gesundheitlichen Defiziten. Dazu kommen ab und zu noch
erworbene Wesensmängel bei Welpen aus Zuchten mit vielen
Hunden, auf Grund fehlender Prägung.
Das soll
aber nicht bedeuten, daß es nicht auch das Gegenteil
gibt. Ein standartgerechter, gesunder und wesensstarker
Cane Corso ist eine Freude für den Besitzer und eine
Augenweite für den Betrachter.
Solche Hunde zu züchten ist eine Aufgabe für die
nächsten Jahre.
Durch den Erfahrungsaustausch mit Zuchtfreunden aus dem
Ausland sind Fortschritte in der Zucht zu erwarten.
Besonders erwähnen möchte ich Frau Bajerova und Herrn de
Vries, die Vorsitzenden vom Tschechischen und
Holländischen Cane Corso Club, die sich sehr um die
Rasse bemühen.
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